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Welt

El-Sayed besucht Spendenabend bei Jeffrey Soros in Kalifornien

Abdul El-Sayed, der demokratische Kandidat aus Michigan für den US-Senat, nahm am 28. September an einem Spendenabend im kalifornischen Haus von Jeffrey Soros teil. Das berichtete VINnews unter Berufung auf von Fox News Digital veröffentlichte Aufnahmen. Der Gastgeber ist ein Neffe von George Soros. Seine Verbindung zu dem Kandidaten begann lange vor dieser Wahl.

Illustration eines Wahlkampfpults neben getrennten Mappen für Studium und Wahlkampf
Redaktionelle Illustration, keine Aufnahme der Spendenveranstaltung. · Hinweis

Eine Bekanntschaft seit 2012

Der Schilderung der Aufnahme zufolge stand Jeffrey Soros neben El-Sayed und erzählte den Gästen, er kenne ihn seit 2012. Damals habe er El-Sayed als Finalisten für das Stipendienprogramm Paul & Daisy Soros Fellowships for New Americans interviewt.

Damit führte der Abend eine frühere Bildungsbeziehung in den Wahlkampf. Die berichteten Äußerungen erklären, wie sich die beiden kennenlernten. Eine Gesamtsumme der eingeworbenen Spenden nennen sie nicht.

Das Stipendium ist gesondert dokumentiert

Die offizielle Website des Programms bestätigt ein Stipendium für El-Sayed im Jahr 2012 zur Förderung eines weiterführenden Studiums. Weitere Biografien nennen Paul und Daisy als Jeffreys Eltern und Jeffrey als Präsidenten des Programms.

Das beschreibt die Bildungsförderung genauer als die pauschale Behauptung, die Familie Soros habe El-Sayeds Ausbildung finanziert. Die dokumentierte Unterstützung erfolgte über ein benanntes Stipendienprogramm. Sie belegt nicht, dass George Soros persönlich sämtliche Studienkosten bezahlte.

Der Spendenabend und die Wahlkampfbotschaft

VINnews stellte die Veranstaltung El-Sayeds Forderungen gegenüber, den Einfluss wohlhabender Geldgeber auf die Politik zu verringern. Daraus ergibt sich ihre politische Bedeutung: Ein Kandidat, der die Macht großer Vermögen kritisiert, sucht Unterstützung im Haus eines Verwandten eines prominenten Spenders.

Derselbe Bericht schildert, El-Sayeds Wahlkampfteam habe auf die Kritik mit einem Verweis auf Unternehmensinteressen hinter seinem republikanischen Gegner reagiert. Die hier zitierten Berichte beziffern den vollständigen Erlös der Veranstaltung nicht.

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