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Sicherheit & Verteidigung

Israels Armee: Zivilist stoppte Angreifer mit Messer bei Ramun; Suche nach zweitem Täter

Ein israelischer Zivilist hat nach Angaben der israelischen Armee einen mit einem Messer bewaffneten Angreifer nahe dem Dorf Ramun im Zuständigkeitsbereich der Regionalbrigade Binyamin gestoppt. In ihrer Mitteilung vom Montag, dem 5. Oktober, erklärte die Armee, zahlreiche Soldaten seien entsandt worden, hätten das umliegende Gebiet abgeriegelt und verfolgten einen zweiten Angreifer.

Redaktionelle Illustration eines ausgebrannten Autos neben einer kurvigen Straße in felsiger Hügellandschaft.
Ausgebranntes Auto an Bergstraße · Hinweis

Auslöser des Einsatzes war demnach eine Meldung über ein in Brand gesetztes Fahrzeug und zwei Angreifer in der Gegend, von denen einer ein Messer trug. Die Armee machte keine Angaben zum Zustand des gestoppten Mannes oder dazu, wie der Zivilist eingegriffen hatte.

Meldung über Brandstiftung löste Einsatz aus

Die von der Armee wiedergegebene Meldung betraf sowohl den Fahrzeugbrand als auch die Anwesenheit der beiden Angreifer. Wer das Fahrzeug besaß und welche Rolle den beiden Männern jeweils bei der Brandstiftung zugeschrieben wurde, blieb in der Mitteilung offen. Auch der Name des Zivilisten wurde nicht genannt.

Die Armee verortete den Vorfall bei Ramun in ihrem Binyamin-Sektor im Westjordanland. Sie sprach von einem umfangreichen Einsatz, nannte jedoch weder die Zahl der Soldaten noch die beteiligten Einheiten.

Suche lief zum Zeitpunkt der Mitteilung

Bei Veröffentlichung der Erklärung suchten die Soldaten weiterhin nach dem zweiten Angreifer. Eine Festnahme wurde darin nicht gemeldet; ein Ende der Verfolgung lässt sich daraus nicht ableiten.

Was die Mitteilung offenlässt

Die Formulierung, der bewaffnete Mann sei „neutralisiert“ worden, bedeutet für sich genommen nicht, dass er getötet wurde. Die erste Mitteilung enthielt weder eine medizinische Einschätzung noch eine Bilanz möglicher Verletzter. Auch einen tatsächlich ausgeführten Messerstich beschrieb sie nicht. Fehlende Angaben sind keine Bestätigung dafür, dass niemand verletzt wurde.

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