Zum Inhalt springen

Wählen Sie aus, welche optionalen Inhalte diese Website laden darf. Sie können dies jederzeit über den Link Cookie-Einstellungen am unteren Seitenrand ändern.

Notwendig

Speichert Ihre Cookie- und Barrierefreiheitseinstellungen in diesem Browser. Immer aktiv.

Erlaubt das Laden von Werkzeugen zur Reichweitenmessung, sofern diese Website sie verwendet.

Erlaubt das Laden von Inhalten anderer Dienste, etwa eingebetteter Beiträge aus sozialen Medien. Diese Dienste können eigene Cookies setzen.

Barrierefreiheit

Textgröße 100%

Die Einstellungen werden in diesem Browser gespeichert.

Naher Osten

Peseschkian: Krieg wird Iran nicht unterwerfen, innere Spaltung kann das Land schwächen

Irans Präsident Massud Peseschkian hat erklärt, die USA und Israel könnten die iranische Bevölkerung nicht durch Krieg zur Kapitulation zwingen. Seine trotzige Botschaft verband er mit einer Warnung vor inneren Konflikten. In den Äußerungen, über die die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am 30. September berichtete, stellte er die Beteiligung der Bevölkerung in den Mittelpunkt.

Redaktionelle Illustration von Massud Peseschkian neben einer iranischen Flagge und einer abstrakten Skyline von Teheran
Redaktionelle Illustration, keine Aufnahme des Treffens vom 29. September. · Hinweis

Der Vorwurf, innere Konflikte zu schüren

Peseschkian warf Washington und Israel vor, nach dem aus seiner Sicht gescheiterten Versuch, ihre Ziele militärisch durchzusetzen, nun die Spaltung im Iran vertiefen zu wollen. Das ist seine Darstellung ihrer Strategie, keine unabhängig belegte Beschreibung ihrer Pläne.

Bemerkenswert ist die Verschiebung des Schwerpunkts. Nachdem er eine militärische Unterwerfung ausgeschlossen hatte, verwies er auf eine andere mögliche Schwäche: die Art, wie Iran regiert wird.

Eine Botschaft an die Bürgermeister

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim sprach Peseschkian am 29. September vor Bürgermeistern großer Städte und Provinzhauptstädte. Sein Appell zur Einheit richtete sich damit an Verantwortliche der lokalen Verwaltung.

IRNA zufolge forderte er, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen an der Führung des Landes zu beteiligen. Wer seiner eigenen Gruppe allein Weisheit und Entscheidungsmacht zuschreibe, könne Iran selbst schwächen, warnte der Präsident.

Zusammenhalt als Voraussetzung

Peseschkian erklärte, Solidarität und die Mitwirkung der Bevölkerung könnten feindliche Pläne vereiteln und zur Lösung der Probleme des Landes beitragen. Sein Versprechen von Widerstandskraft enthielt somit eine Bedingung im Inneren: die Zusammenarbeit mit den Menschen.

Einen neuen militärischen Zeitplan nannte er nicht. Seine konkrete Forderung richtete sich an Irans Verantwortliche: breitere Teile der Bevölkerung an Entscheidungen über die Führung des Landes zu beteiligen.

Zurück zu den aktuellen Meldungen