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Kultur und Unterhaltung

Israels Außenministerium: NAZA: The Real Story ist nach vorübergehender Entfernung wieder online

Das Ministerium macht eine koordinierte Kampagne radikaler islamistischer Gruppen verantwortlich.

Illustration einer Videokamera neben einem Laptop mit Wiedergabesymbol.
Filmkamera neben einem Laptop · Hinweis

Der Dokumentarfilm NAZA: The Real Story ist nach einer vorübergehenden Entfernung wieder online verfügbar. Das teilte Israels Außenministerium mit. Es führte die Unterbrechung auf eine koordinierte Kampagne radikaler islamistischer Gruppen zurück, ohne die Gruppen zu benennen oder den Zusammenhang zwischen ihren Aktionen und der fehlenden Verfügbarkeit zu erläutern.

Die offizielle Seite zum Ansehen des Films war bei der Prüfung für diesen Beitrag erreichbar.

Was über die Unterbrechung bekannt ist

Das Ministerium meldete die Wiederherstellung des Zugangs und verwies auf die Website der Produktion. Ob die gesamte Website, der Videoplayer oder eine andernorts gespeicherte Fassung betroffen war, blieb offen. Auch die Dauer wurde nicht genannt.

Der Gazakrieg aus Sicht von Offizieren

Die offizielle Website nennt Roi Danino, Ariel Averbuch und Hagay Gutman als Urheber der rund 49 Minuten langen Dokumentation. Sie stellt Interviews mit Personen vor, die von der Produktion als Kommandeure und Nachrichtendienstoffiziere mit Einsätzen in Gaza bezeichnet werden. Ergänzend zeigen die Filmemacher Material, das ihre Aussagen stützen soll.

Nach Angaben der Produktion geht es um die Identifizierung von Hamas-Kämpfern in Zivilkleidung, Operationen in bewohnten Gebieten und Entscheidungen, die durch die Anwesenheit von Geiseln erschwert wurden. Fotografien, Dokumente und Einsatzaufnahmen sollen die Bedingungen erläutern, unter denen israelische Kräfte handelten.

Laut Website bleiben die Identitäten der Interviewten geschützt, während ihre Aufgaben im Krieg genannt werden.

Zwei eigenständige Filme mit ähnlichen Titeln

NAZA: The Real Story, auf Deutsch etwa NAZA: Die wahre Geschichte, ist eine andere Produktion als NAZA von Yuval Abraham und Rachel Szor. Die Jerusalem Post berichtete, der Film sei als Antwort auf die Vorwürfe der anderen Dokumentation über Israels militärisches Vorgehen in Gaza entstanden. Der vollständige Titel und die Namen der Urheber helfen bei der Unterscheidung.

Die Website erklärt Naza als hebräische Militärabkürzung für Kollateralschaden. Der gemeinsame Begriff bedeutet weder, dass beide Filme vom selben Team stammen, noch dass sie dieselbe Darstellung vertreten.

Wo der Film zu sehen ist

Die offizielle Filmseite von NAZA: The Real Story befindet sich auf der Website der Produktion. Laut deren Angaben ist das Ansehen kostenlos und ohne Benutzerkonto möglich. Angeboten werden Sprach- und Untertiteloptionen, darunter englische Untertitel.

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