Ein neuer Preis verbindet Gemeinden
Die Zeremonie eröffnete den Global Jewish Educators Summit, der vom 12. bis zum 15. Oktober 2026 in Jerusalem stattfand. Nach Angaben der Mayberg Foundation nahmen ungefähr 250 Pädagogen aus ausländischen Gemeinden und 100 aus Israel teil. Präsident Isaac Herzog, Minister Amichai Chikli und die Pädagogin Miriam Peretz sprachen vor den Gästen.
Träger der Initiative sind das Diasporaministerium und Ministerium zur Bekämpfung des Antisemitismus, The Jerusalem Post und UnitEd, gemeinsam mit Herzog College und der Bildungsabteilung der Zionistischen Weltorganisation. Die Mayberg Foundation stellte die Geldpreise bereit.
Laut Auswahlmitteilung gingen mehr als 200 Nominierungen ein. Fachleute des Herzog College bewerteten die Kandidaten, anschließend prüfte eine internationale Jury unter Chiklis Vorsitz die Finalisten. Zwei Ausgezeichnete kommen aus den USA, jeweils eine Person aus sechs weiteren Ländern.
Mexiko, Russland und Argentinien
Meir Bunytow leitet den Bereich jüdische Studien an Beit Hayladim in Mexiko-Stadt, Mexiko. In von Mayberg veröffentlichten Aussagen beschrieb er die Verbindung von Wissen, Erfahrungen und Zugehörigkeit. Sie solle Schüler dazu befähigen, ihren weiteren Platz im jüdischen Volk selbst zu wählen.
Marina Grushevskaya unterrichtet jüdische Studien an der Lauder Etz Chaim School in Moskau, Russland. Sie betonte jüdisches Selbstbewusstsein, Tradition und Verbundenheit mit Israel auf Grundlage des Torastudiums. Ihre Aussagen gehörten zur Vorstellung der Geehrten.
Raquel Hakim, Grundschullehrerin an Yeshurun Torá in Buenos Aires, Argentinien, nannte Glauben und Zugehörigkeit zum jüdischen Volk als Leitgedanken. Alle drei wurden nach den gemeinsamen Zielen des Preises ausgewählt. Separate Leistungskategorien für jede Person nennen die Mitteilungen nicht.
Frankreich, Großbritannien und Südafrika
Rahel Israeloevitch unterrichtet jüdische Religionsfächer in der fünften Klassenstufe und arbeitet als pädagogische Beraterin an Yabne Henri Schilli in Paris, Frankreich. Ihre veröffentlichte Erklärung beschreibt das Lehren als Auftrag, der über einen Beruf hinausgeht.
Dina Jacobson unterrichtet jüdische Studien und leitet die Jahrgangsstufe Year 7 am Yavneh College in Großbritannien. Ihr Ziel ist eine positive, dauerhafte Beziehung der Schüler zum Judentum, die über erworbenes Unterrichtswissen hinausreicht.
Tal Kattan ist stellvertretende Schulleiterin und Leiterin des Hebräischbereichs an der King David Primary School Linksfield in Johannesburg, Südafrika. Sie betonte die Verbindung jüdischer Identität mit Hebräisch und Israel. Der Stiftungsbericht hebt auch ihr Interesse an der persönlichen Entwicklung der Schüler hervor.
Die beiden amerikanischen Preisträger
Anat Kampf unterrichtet an der Margolin Hebrew Academy in Memphis, USA. Sie beschrieb das Ziel, Freude am Torastudium sowie Fähigkeiten und Selbstvertrauen für lebenslanges eigenständiges Lernen zu vermitteln.
Rabbiner Zvi Lew, dessen Schreibweise der Liste des Herzog College folgt, ist Lehrer und Leiter des religiösen Studienhauses an der Yeshiva University High School for Girls in New York, USA. Er betonte selbstständiges Lernen, gründliches Nachdenken und die Anwendung des Gelernten im Alltag.
Die acht Aussagen erklären pädagogische Ansätze. Sie ersetzen keine individuellen Jurybegründungen. Die veröffentlichten Unterlagen würdigen jüdische Identität, Israelverbundenheit und Gemeindearbeit gemeinsam, statt acht einzeln benannte Siegerprojekte aufzuführen.
Jüdische Bildung nach dem 7. Oktober
Die Ehrung erfolgt vor dem Hintergrund der Folgen des Angriffs vom 7. Oktober 2023 und des Antisemitismus, mit denen Schulen und Gemeinden umgehen müssen. Laut ADL-Jahresbericht 2025 blieben registrierte Vorfälle in den USA über dem Niveau vor 2023, obwohl die Gesamtzahl gegenüber 2024 sank.
Das beschreibt die amerikanische Situation, nicht ein einheitliches Maß für alle sieben Länder. Herzog unterstrich bei der Feier gegenseitige Verantwortung und Verbindungen zwischen Gemeinden. Der Preis lenkt den Blick auf jene, die daraus dauerhafte Bildungsarbeit machen: Unterricht, Zugehörigkeit und die Fähigkeit der Schüler, weiterzulernen und ihren Weg zu wählen.